1969 wird Erich Hauser auf die X. Biennale von Sao Paulo eingeladen, wo seine Säulenwand mit der Bezeichnung „30/1969“ mit dem „Premio Itamaraty“ ausgezeichnet wird – die damals bedeutendste internationale Auszeichnung für Bildhauer. Das Werk und der damit verbundene Preis festigen das weltweite Renommee des Stahlbildhauers. Noch im selben Jahr wird das Werk verkauft und befindet sich seither im Privatbesitz der Familie Grässlin in St. Georgen.

Für Restaurationsarbeiten ist das Werk – gemeinsam mit einem weiteren Werk (31/74) aus der Sammlung Grässlin – temporär in die Werkstatthalle der Kunststiftung Erich Hauser eingezogen und wird unter der Leitung von Gerhard Link, ehemaliger Werkstattmeister des Stahlbildhauers, sorgfältig restauriert. Die Sonderführung gibt Einblicke in seine Arbeit.

Um Voranmeldung wird gebeten unter info@erichhauser.de oder 0741 2800 1830. Die Preis für die Führung beträgt 7,- Euro pro Person. Schüler*innen, Student*innen und Auszubildende zahlen keine Führungsgebühr.